Es sind die Wechseljahre des Mannes.
Es ist diese Sekunde, in der man feststellt, dass man seine ganze jugendliche Energie einzig damit verbraten hat, Experimente mit seinem Leben zu machen, die schon in der Anlage das Scheitern bargen.
Es sind diese Wochen, die deswegen so schnell vorbeiziehen, weil man aufgehört hat, mit seinen Gedanken die Zeit einfangen zu wollen.
Es sind diese Monate, in denen man immer häufiger feststellt, dass andere das geworden sind, was man immer selbst werden wollte.
Es ist diese Ewigkeit, die solange andauern wird, weil man für weitere Neuanfänge nun zu müde zu sein scheint. Jene Müdigkeit, die Ewigkeit macht und jene Ewigkeit, die müde macht.
Es ist dieses Stadium, in dem man merkt, daß die Jugend jetzt woanders ist, daß die Frische den anderen gehört, daß die Energie auf die Kinder übergegangen ist.
Es ist der Moment, in dem man plötzlich weiß, was falsch gelaufen ist.
Der Moment, in dem man erkennt, welche Antriebe einen beherrschten.
Der Moment, in dem man wie durch ein Fernglas in die Vergangenheit, zu jenen Scheidestellen sehen kann, an denen man den falschen Weg genommen hat.
Der Moment, in dem man feststellt, dass man nun alle Eigenschaften hat, die man schon mit 20 gebraucht hätte um das Scheitern abwehren zu können.
Es sind die Wechseljahre des Mannes.
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