Archive for the Category Brenrhad

 
 

Facebook Konto gelöscht

Liebe “Ex-Freunde” auf Facebook, es ist nichts persönliches.

Ich habe heute mein Facebook-Konto geleert und gelöscht, sozusagen in einer Art Affekthandlung nachdem ich Tyler Brule bei der Zeit gelesen habe. Zuvor hatte ich schon Marshall Kirkpatrick den Hinweis auf das Zuckerberg-Interview gelesen.

Gründe gibt es wahrlich viele und eher ist es die Summe der einzelnen die mich getrieben haben, als ein Grund alleine. Ironischerweise mag es ein Kennzeichen Sozialer Netze sein, daß gerade die vernetzten Gründe dann den Ausschlag geben.

Die Tat schwelt schon länger, seit ich nämlich sehe, welche Banalitäten und Absurditäten manche der Menschen von sich geben, die ich im “realen” Leben als “vernünftig” kenne. Oder die sich mit wohl ausuferndem Zeitbedarf irgendwelchen Mafia-Spielen oder BauernhofDorf-Simulationen hingeben, sich beim Trinken oder beim in-religiöse-Sekten-abgleiten beobachten lassen. Und natürlich sah ich mich selbst mittendrin, affektiert um Aufmerksamkeit heischend, gebunden an fremdbestimmte Features, abhängig von Policies, die dem Marketing unterworfen werden.

Allen anderen wünsche ich noch viel Spaß.

Kaffee – bestens geeignet für MassCustomization

Würde ich gefragt, welches meine Allerweltselemente im Alltag wären, müsste ich zu den unverzichtbaren Bedürfnissen vermutlich Kaffee zählen. Morgens auf dem Weg zum Bad wird zuerst die Maschine bestückt. Für die S-Bahn gibts einen Bahn-Becher. Auf der Arbeit wird die Arbeitskanne ausgepumpt. Und für Satte gibts am Nachmittag einen Latte Macchiato vom Italiener im Haus.

Sonntags ist das anders. Da ist Zeit und Muße und ich will genießen.

Meine Mischung bei sonntagmorgen.com

Meine Mischung bei sonntagmorgen.com

Da kam mir der Sonntagsmorgen-Kaffee von Till und seinen Kollegen wie gerufen. Denn dort bietet man einen Service, den ich hier um die Ecke nicht bekomme. Dort kann ich Kaffee aus Sorten mischen, mit Aromen peppen, mir das ganze nach Hause schicken lassen und dann in Ruhe ausprobieren. Ich bin im Convenience-Alter und schätze sowas ;-)

Von der jüngsten Mischung hab ich mal das Etikett ge-screenshot-tet.

Als Blogger mit Ehre möchte ich darauf hinweisen, daß ich für diesen Post und das Banner an der Seite KEINE Bezahlung oder eine andere Vergünstigung bekomme. Ich möchte einfach nur meiner Freude über einen tollen Service und ein feines Produkt von netten Leuten Ausdruck geben.

Follow me at Identica

Follow me at identi.ca

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Blogroll – bei mir jetzt dynamisch

Der Blogger ist natürlich vernetzt, sein “Schreiben im Netz” als aktive Teilnahme kommt nach dem Lesen, nach der passiven Teilnahme an Strömungen und Entwicklungen. Brenrhad liest viel, andere Blogger und News aus vielen Quellen.

Zur Zeit habe ich eine dreistellige Liste von Sourcen, die sich ständig in Bewegung befindet. Viele Quellen sind selbst dynamisch, sie publizieren über die Zeit unterschiedlich in Frequenz und Qualität, ich reagiere mit unterschiedlichem Interesse. Und so divergent das jeweilige Elaborat ist, so divergent ist auch meine eigene Einschätzung. Einen Feed ganz generell zu empfehlen gelingt angesichts dieser Dynamik ganz einfach nicht mehr. Eine statische Blogroll wird zum Friedhof.

Deswegen gibt es nun hier nur noch “Aus meinem Google-Reader”. Der hat eine – wie ich finde – phantastische Zusatzfunktion: Man kann anderen zeigen, was man selbst für interessant hält und zwar höchst dynamisch, auf Basis einzelner Postings.

Wie das funktioniert? Die Nutzer des GR wissen das. Am Fuß eines jeden Postings kann man “Empfehlen” anklicken. Damit schreibt Google diesen Post in einen separaten Feed, der in diesem Fall mit “Empfehlungen von Brenrhad” betitelt wird. Die Feed-URL heißt dann:

<script type="text/javascript" src="http://www.google.com/reader/public/javascript/user/06462579796591483840/state/com.google/broadcast?n=15&callback=GRC_p%28%7Bc%3A%22-%22%2Ct%3A%22Aus%20meinem%20Google-Reader%22%2Cs%3A%22false%22%2Cb%3A%22false%22%7D%29%3Bnew%20GRC"></script>

Darin codiert ist die Google-Nummer meines Reader-Abos, die Anzahl der Links, das Farbschema und diverse kleine Einstellungen.

Davor bindet man noch das passende Framework-Script online:

<script type="text/javascript" src="http://www.google.com/reader/ui/publisher-de.js"></script>

Übrigens, dies ist der Feed für meine eigenen Empfehlungen.

Zu finden ist die Systematik im eigenen Reader auf der Startseite.

Empfehlungen im Google Reader bearbeiten - 1

Empfehlungen im Google Reader bearbeiten - 1

Schritt 2

Schritt 2

Schritt 3

Schritt 3

Ich will gewinnen. Einen MP3-Spieler. Aber um den Preis, daß mein Betriebssystem ein Verhängnis für mich ist?

Es ist ja nicht so, daß mich Gewinnspiele immer kalt ließen. Aber meist scheue ich einfach das Hergeben meiner Adresse. Und dann stellt sich oft noch dazu heraus, daß die Fragen schlicht dämlich sind, das Teilnehmen wird also zur Zeitverschwendung.

Heute nehme ich dann doch mal an einem Gewinnspiel teil. Nicht, daß ich meine Regeln brechen wollte, nein, es ist was anderes. Und es ist auch nicht der ausgelobte Preis, etwa ein ein Sansa Fuze MP3- und Video-Spieler. Mit dem könnte ich zwar was anfangen, auf meinen 3-4 täglichen Hundespaziergängen. Wirklich, oft wünschte ich mir ein wenig Charles Lloyd oder auch Victoria Tolstoi zu hören oder Esbjörn Svensson (Gott-hab-ihn-seelig) – so beim dahintrotten am Bachlauf, mitten im Grünen, dem Vierbeiner beim Stromern zusehen. Das Szenario würde mich schon ein wenig reizen.

Nein, es ist ein – für ein Gewinnspiel – gänzlich unpassendes Motiv: Die Gewinnfrage provoziert mich.

Der Auslober nämlich, Frank Helmschrott, will dies wissen: Welches Betriebssystem nutzt Du? Wann würdest Du Dir wünschen ein anderes Betriebssystem zu haben und wann bist Du besonders froh, dass Du genau das richtige nutzt? Wann und wie wurde Dir die Plattformabhängigkeit bereits zum Verhängnis (Software, die auf Deiner Plattform nicht läuft, etc.)

Ha, das ist hinterlistig.

Natürlich benutze ich XP. Wie vermutlich die meisten hier im Netz. Und das schon viele Jahre. Vista hab ich mir gespart – im doppelten Sinne.

Mit XP hab ich immer noch alles, was ich brauche. Nein, XP macht mich nicht unzufrieden. Mein Betriebssystem lässt mich nämlich in Ruhe. Diese Abstürze und Konfigurationsorgien, von denen wohlfeile Kritiker immer wieder berichten, kann ich selbst nun gar nicht bestätigen. Mein Thinkpad erweist sich im Zusammenspiel mit dem XP als bombenfest.

Ok, ich nutze ansonsten fleißig Open Source: OpenOffice, Firefox, Thunderbid, Gimp und Scribus, das sind die Werkzeuge, die ich täglich offen habe. Aber mit meinem XP fühl ich mich “familiär”, wie der Ami sagen würde. Ich kenn mich mit dem DIng aus.

Und wenn “Es” – wie heute – einen dringenden Patch laden will, dann bin ich wirklich dankbar. Dankbar dafür, daß jemand an mich denkt und meine Maschine mit dem ausstaffiert, was ich nun wirklich brauche, damit – ja damit ich mich nicht weiter kümmern muß.

Ist mein Betriebssystem also ein Verhängnis für mich?

Hmm, da muß ich lange drüber nachdenken. Wenn ich mal so an die ganzen CDs und DVDs denke, die hier mit diversen -ix-Endungen herumliegen, wenn ich an die anderen Rechner denke, die unter meinem Tisch und im Regal stehen, alle jeweils minutenlang am booten… Ja, ein Verhängnis könnt das schon sein. Es ist wie bei einer guten Sucht, man kommt nicht los, trotz all der Versuche, die man nach guten Jahresanfangs-Vorsätzen oder einem Heise-Artkel immer wieder faßt. Ja, ich bekenne freimütig, ich bin abhängig von meinem XP.

Also, mit solch einem Bekenntnis schließe ich mich natürlich aus von der Teilnahme am Gewinnspiel, am Spiel um den Spieler. Lieber Frank, schade, daß ich Dich enttäuschen muß :-)

Meine Kategorie "PuG": Politik und Gesellschaft

Meiner Einschätzung nach ist jedes Leben eines menschlichen Individuums ist nicht denkbar ohne seine Teilhabe an einer Gesellschaft. Menschen definieren sich als Teil einer Gruppe. Und Gruppen unterliegen den vielfältigsten Dynamiken.

Gesellschaft und Politik sind für mich Synonyme für die Gemeinschaft und ihre Steuerung bzw. Selbstorganisation. Keine Gesellschaft kommt ohne Politik aus, wenn sie ihr Überleben sicherstellen will, egal ob Diktatur oder Demokratie.

Und weil ich davon überzeugt bin, daß die maximale Freiheit des Menschen als Individuum in der Gesellschaft nur in der Demokratie erreichbar ist, wird also das Mit-Machen, das Sich-Eine-Meinung-Machen zur unabdingbaren Pflicht eines Demokraten, eines Humanisten.

“PuG” bündelt diese Themen.

Meine Kategorie "MuW" : Markt und Wirtschaft

Ich bin Käufer, Konsument aber auch Produzent.

Täglich konfrontiert mit der Tatsache, daß ich meist nicht Zielgruppe der gerade auf mich einprasselnden Werbung bin.

Häufig irritiert, warum gerade diese Leistung und jenes Produkt so und so gestaltet ist.

Gelegentlich beseelt mit einer Idee, was sonst noch gebraucht würde, oder wie mans besser machen könnte.

Markt und Wirtschaft bündelt diesen Content.

Meine Kategorie "LuL" : Leben und Lebenlassen

Des Menschen Tag besteht nicht nur aus Arbeit, Lernen, Verantwortung. Jeder Mensch folgt Bedürfnissen, empfindet Gefühle, entwickelt Sehnsüchte. Das Netz ist – einem Spiegel gleich – voll von Postulaten, die Wünsche und Erlebtes berichten. Und nur allzuoft bildet eine Beziehung die Basis.

Leben und Lebenlassen reflektiert mein persönliches Echo auf diese, zum Teil sehr persönlichen Netzkomponenten.