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	<title>Netzbürger Brenrhad</title>
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	<description>Bewehrte Identität</description>
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		<title>Jenny-Böken &#8211; Oder Opfer für die Gemeinschaft</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 20:50:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brenrhad</dc:creator>
				<category><![CDATA[PuG - Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Jenny Böken]]></category>
		<category><![CDATA[Soldaten]]></category>

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		<description><![CDATA[In Afghanistan kämpfen deutsche Soldaten. Sie führen einen Auftrag des Parlamentes aus, unseres Bundestages und damit der Mehrheit der Parlamentarier. Es ist ein Auftrag in unserem Namen. Immer wieder werden Soldaten im Einsatz verletzt, sie erleiden schwere Verwundungen des Körpers und der Seele. Einige Soldaten fallen, in Deutschland bleiben Ehepartner, Kinder, Eltern und Freunde zurück. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Afghanistan kämpfen deutsche Soldaten. Sie führen einen Auftrag des Parlamentes aus, unseres Bundestages und damit der Mehrheit der Parlamentarier. Es ist ein Auftrag in unserem Namen.</p>
<p>Immer wieder werden Soldaten im Einsatz verletzt, sie erleiden schwere Verwundungen des Körpers und der Seele. Einige Soldaten fallen, in Deutschland bleiben Ehepartner, Kinder, Eltern und Freunde zurück. Dies alles sind Menschen, die für Deutschland Opfer erbringen, ihre Gesundheit, ihr Leben, ihre Angehörigen.</p>
<p>Um diese Menschen kümmert sich die gemeinnützige <a href="http://www.jenny-böken-stiftung.de">Jenny-Böken-Stiftung</a>.</p>
<p>Es geht um die Hilfe für die Soldaten und deren Familien. Es geht um <a href="http://www.jenny-böken-stiftung.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=26&amp;Itemid=38&amp;lang=de">finanzielle Unterstützung</a> und um persönliche Zuwendung. Es geht um Anerkennung von Trauma-Krankheiten und die Verbesserung von Versorgung und Ausrüstung.</p>
<p>Es geht um die <a href="http://www.jenny-böken-stiftung.de/index.php?view=article&amp;id=147%3Aunzufrieden-mit-der-qheimatfrontq&amp;option=com_content&amp;Itemid=50&amp;lang=de">Akzeptanz in der Bevölkerung für die Soldatinnen und Soldaten und deren  Arbeit und deren Schicksal</a>.</p>
<p>Ich unterstütze diese Arbeit mit diesem Posting.</p>
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		<title>Facebook Konto gelöscht</title>
		<link>http://brenrhad.de/blog/2010/01/11/facebook-konto-geloscht/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 20:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brenrhad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brenrhad]]></category>
		<category><![CDATA[LuL - Leben und Lebenlassen]]></category>
		<category><![CDATA[PuG - Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[TuN - Technik und Netz]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe &#8220;Ex-Freunde&#8221; auf Facebook, es ist nichts persönliches. Ich habe heute mein Facebook-Konto geleert und gelöscht, sozusagen in einer Art Affekthandlung nachdem ich Tyler Brule bei der Zeit gelesen habe. Zuvor hatte ich schon Marshall Kirkpatrick den Hinweis auf das Zuckerberg-Interview gelesen. Gründe gibt es wahrlich viele und eher ist es die Summe der einzelnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe &#8220;Ex-Freunde&#8221; auf Facebook, es ist nichts persönliches.</p>
<p>Ich habe heute mein Facebook-Konto geleert und gelöscht, sozusagen in einer Art Affekthandlung nachdem ich <a href="http://www.zeit.de/2010/02/WOS-Tyler-Brule-Interview" target="_blank">Tyler Brule bei der Zeit</a> gelesen habe. Zuvor hatte ich schon <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/author/marshall-kirkpatrick.php">Marshall Kirkpatrick</a> den <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/facebooks_zuckerberg_says_the_age_of_privacy_is_ov.php" target="_blank">Hinweis auf das Zuckerberg-Interview</a> gelesen.</p>
<p>Gründe gibt es wahrlich viele und eher ist es die Summe der einzelnen die mich getrieben haben, als ein Grund alleine. Ironischerweise mag es ein Kennzeichen Sozialer Netze sein, daß gerade die vernetzten Gründe dann den Ausschlag geben.</p>
<p>Die Tat schwelt schon länger, seit ich nämlich sehe, welche Banalitäten und Absurditäten manche der Menschen von sich geben, die ich im &#8220;realen&#8221; Leben als &#8220;vernünftig&#8221; kenne. Oder die sich mit wohl ausuferndem Zeitbedarf irgendwelchen Mafia-Spielen oder BauernhofDorf-Simulationen hingeben, sich beim Trinken oder beim in-religiöse-Sekten-abgleiten beobachten lassen. Und natürlich sah ich mich selbst mittendrin, affektiert um Aufmerksamkeit heischend, gebunden an fremdbestimmte Features, abhängig von Policies, die dem Marketing unterworfen werden.</p>
<p>Allen anderen wünsche ich noch viel Spaß.</p>
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		<title>300.000 Euro Jahresgehalt. Bezahlt von Krankenkassenbeiträgen</title>
		<link>http://brenrhad.de/blog/2009/12/16/300-000-euro-jahresgehalt-bezahlt-von-krankenkassenbeitragen/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 15:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brenrhad</dc:creator>
				<category><![CDATA[MuW - Markt und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[PuG - Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrechnungshof]]></category>
		<category><![CDATA[Kassenärztliche Vereinigung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkasse]]></category>

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		<description><![CDATA[Der alljährliche Bericht des Bundesrechnungshofes ist immer wieder eine Fundgrube für Unglaubliches und Unerträgliches. Seit wenigen Jahren darf die Kassenkontrolle des Staates nun auch in die Krankenkassen schauen und schaut dabei in kranke Kassen. Besonders krank ist die Geldpyramide ganz oben. Nach den Empfehlungen der Sozialpartner &#8211; also des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Bundesvereinigung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://bundesrechnungshof.de/veroeffentlichungen/bemerkungen-jahresberichte/reden/bemekungen2009-rede.pdf" target="_blank">alljährliche Bericht des Bundesrechnungshofes</a> ist immer wieder eine Fundgrube für Unglaubliches und Unerträgliches. Seit wenigen Jahren darf die Kassenkontrolle des Staates nun auch in die Krankenkassen schauen und schaut dabei in kranke Kassen.</p>
<p>Besonders krank ist die Geldpyramide ganz oben. Nach den Empfehlungen der Sozialpartner &#8211; also des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände &#8211; sollen Vorstände solcher Organisationen nicht mehr als 130.000 Euro verdienen.</p>
<p>Als Vorstand (das gilt für 9 von 10 schreibt der Rechnungshof) einer großen deutschen Krankenkasse (und davon gibts viele) geht aber mehr über die Kontenkante, in der Spitze bis zu 300.000 Euro. Und darin nicht einbezogen sind schon mal  zusätzliche Leistungen wie Dienstwagen, pauschale Aufwandsvergütungen, Mietersatz, Heimflüge (!), zinsgünstige Darlehen oder Ansprüche auf zusätzliche Altersversorgung.</p>
<p>Mir erschließt sich nicht, was an der Eintreibung von Kassenbeiträgen und dem schwer zu kontrollierenden Ausgeben an die Gesundheitsindustrie derartig verantwortungsvoll sein soll, daß solch hohe &#8220;Verantwortungsprämien&#8221; gerechtfertigt sind. Zumal &#8211; auch davon berichtet der Rechnungshof &#8211; im Versagensfall einem Vorstandsvorsitzenden 700.000 Euro Abfindung gezahlt wurden, obwohl ihm schwerwiegende Verfehlungen vorgeworfen wurden.</p>
<p>Gut. In BankerBoniMaßstäben sind das Peanuts, aber das System zieht natürlich Kreise.</p>
<p><a href="http://www.arztwiki.de/wiki/KV-Vorstandsgeh%C3%A4lter" target="_blank">Chefs von Kassenärztlichen Vereinigungen erhalten offensichtlich Gehälter in vergleichbaren Größenordnungen</a> und ebenso diese wirklich nötigen Zusatzleistungen, die man in solchen Positionen zu brauchen scheint. Das ist ja auch gut begründet mit dem Verweis, daß die KVen &#8220;mittelständischen Unternehmen ähnelten&#8221; und dort lägen nunmal die Vergütungen zwischen 194.000 und 381.000 Euro (März 2005 <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&amp;id=45845" target="_blank">Deutsches Ärzteblatt</a>).</p>
<p>Ah ich vergaß, die genannten Summen werden ja in diesem Fall nicht direkt von der Versichertengemeinschaft, sondern aus den Beiträgen der niedergelassenen Ärzte bezahlt. Aber wenn ich mich richtig erinnere, zählen zu den Kunden des Geschäftsmodells &#8220;Arzt&#8221; außer den Patienten niemand weiteres. Patienten sind wiederum Mitglieder einer Kasse und die erheben dafür dann Beiträge aus denen die Ärzte, Krankenhäuser (und andere) bezahlt werden.</p>
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		<title>Nein, kein Unterausschuss &quot;Neue Medien&quot; im Bundestag. Sowas brauchen wir nicht mehr.</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 15:56:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brenrhad</dc:creator>
				<category><![CDATA[PuG - Politik und Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Digitale Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Unterausschuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute in einen kurzen Bericht im Handelsblatt http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/legislaturperiode-piraten-wollen-eigenen-ausschuss-im-bundestag;2495248 gelesen, daß es fraglich wäre, ob ein Unterausschuß &#8220;Neue Medien&#8221; im Bundestag geben wird. Im Prinzip ist diese Frage eine Geschäftsordnungsfrage des Bundestages &#8211; nicht mehr. Schon lange warte ich auf eine Änderung dieses Procederes &#8211; aber in die genau andere Richtung! Die ganze digitale Welt nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute in einen kurzen Bericht im Handelsblatt <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/legislaturperiode-piraten-wollen-eigenen-ausschuss-im-bundestag;2495248">http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/legislaturperiode-piraten-wollen-eigenen-ausschuss-im-bundestag;2495248</a> gelesen, daß es fraglich wäre, ob ein Unterausschuß &#8220;Neue Medien&#8221; im Bundestag geben wird.</p>
<p>Im Prinzip ist diese Frage eine Geschäftsordnungsfrage des Bundestages &#8211; nicht mehr. Schon lange warte ich auf eine Änderung dieses Procederes &#8211; <em><strong>aber in die genau andere Richtung</strong></em>!</p>
<p>Die ganze digitale Welt nach wie vor als Untereinheit der Kultur zu betrachten, halte ich angesichts der umspannenden Auswirkungen des Internets für &#8211; gelinde gesagt &#8211; einen parlamentarischen Anachronismus. Digitale Kommunikation greift an vielen Stellen des Alltags in das Leben der Menschen ein. Bei weitem handelt es sich nicht mehr um ein Phänomen des Medienwechsels von an sich gleichen Inhalten und unveränderter Kommunikationsstruktur.</p>
<p>Vielmehr induziert die Nutzung des Internets tatsächlich ganz massiv völlig neue Beziehungen von Menschen untereinander, neue Arten von Geschäften, neue Lebenswelten und Verhaltensweisen, aber &#8211; natürlich &#8211; auch neue kulturelle Schnittstellen.</p>
<p>Alleine die rechtlichen Aspekte, sowohl strafrechtliche, als auch zivilrechtliche und natürlich &#8211; weiter gefasst &#8211; bürgerrechtliche Aspekte gehen an der begrenzten &#8220;Kultursicht&#8221; deutlich vorbei.<br />
Ganz kurz nur einmal die jüngsten Brandstellen genommen:</p>
<ul>
<li>Diebstähle von Kundendaten und missbräuchliche Nutzung zur individuellen Bereicherung</li>
<li>Mißbräuchliche Abmahnpraxis</li>
<li>&#8220;Killerspiel&#8221;-Diskussion und das Spielen politischer Spielchen mit diesen Themen, vor allem im Zusammenhang mit den Amokläufen</li>
<li>Beschneidung von Persönlichkeitsrechten ohne Verankerung in der Verfassung</li>
<li>Verabredung zu links- und rechtsradikaler Gewalt mittels der Netzstrukturen</li>
<li>Mangelnder Schutz von personenbezogenen Informationen von Kindern und Jugendlichen und unzureichende &#8220;Bildung&#8221; über die Gefahren des Netzes</li>
<li>verworrene Regelungen des Kaufvertragsrechtes im Internet</li>
</ul>
<p>Einige Abgeordnete wissen all dies wahrscheinlich sehr genau.</p>
<p>Dennoch sollte die Tatsache, daß viele Menschen, denen das Internet unverzichtbarer Teil des Lebens und der Arbeit geworden ist, an der &#8220;Internet-Kompetenz&#8221; unserer Volksvertreter ihre massiven Zweifel haben, Antrieb genug sein, die Bedeutung der digitalen Kommunikation parlamentarisch &#8220;höher zu hängen&#8221;.</p>
<p>Ich plädiere vehement für die Einberufung eines eigenen vollwertigen Bundestags-Ausschusses &#8220;Digitale Kommunikation&#8221; oder besser noch &#8220;Digitales Leben&#8221;, der sich diesen Bereichen widmen sollte:</p>
<ul>
<li>Herstellung von Chancengleichheit in der Nutzung digitaler Systeme für alle Bürger des Landes</li>
<li>Schaffung eines von Bürgern akzeptierbaren Kanons von Anregungen und Aktionen zur Zusammenarbeit von Bürgern und Staat über digitale Medien</li>
<li>Herstellung einer Situation größtmöglicher Transparenz in und um die digitalen Netze herum</li>
<li>Schaffung von allgemeingültiger Rechtssicherheit in den Kommunikationsnetzen</li>
<li>Sicherstellung von Bürgerrechten bei Datensicherheit, Datenschutz, Persönlichkeitsrecht und Eigentum gegenüber staatlichen Einrichtungen wie auch gegenüber allen zivilrechtlichen Vertragspartnern</li>
<li>Mitarbeit in einer globalisierten Task-Force zur Setzung von rechtsverbindlichen Standards über die Grenzen nationaler Rechtssysteme hinaus</li>
<li>Sicherstellung der Möglichkeit, Lebensunterhalt durch digitale Produktion/Produkte erzielen zu können</li>
<li>Prüfung der Auswirkungen zunehmender Bedeutung von soziologischen Netzen für die gesellschaftliche Entwicklung wie auch für die persönliche Entwicklung der Menschen</li>
<li>Begleitung der Entwicklung neuartiger Methoden zur Partizipation von Menschen an der gesellschaftlichen Entwicklung</li>
</ul>
<p>Erreichbar wären die Ziele dieser Aufgabe, wenn durch das Parlament ein &#8220;Internetrat&#8221; eingerichtet werden würde, der als Sachverständigenrat aus Vertretern unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen zusammengesetzt ist und dessen Mitglieder eine große Akzeptanz in der das Internet nutzenden Population besitzen. An diesen Rat angegliedert solle eine Plattform sein, die &#8211; ähnlich wie der digitale Petitionsausschuss &#8211; es allen Bürgern ermöglicht, Anregungen einzureichen und per Abstimmung darüber die Bedeutung zu gewichten.</p>
<p>Alle diese Maßnahmen zusammen würden &#8211; so meine naive Hoffnung &#8211; die Sensibilität unter ALLEN Abgeordneten für diese Fragen schärfen und ihr Interesse stärken.</p>
<p>Ich persönlich glaube, daß die Existenz digitaler Netze eine ähnliche Bedeutung für unsere Gesellschaften hat, wie sie die Technik des Buchdrucks vor 500 Jahren hatte. Ganz sicher bin ich mir allerdings bereits jetzt schon, daß es für die Stabilität der Demokratie von allergrößter Bedeutung ist, daß alle Individuen, Gruppen und Organisationen in der Gesellschaft das Internet als freiheitliche Basisinfrastruktur anerkennen, genauso, wie sie es mit Wegen und Straßen tun. Das Internet steht &#8211; wie das gedruckte Wort früher &#8211; nicht am Rande, es wird die Basis für die Existenz, für Wirtschaft und Gesellschaft, für das Recht, für die Organisation und die Strukturen &#8211; und dann auch für die Kultur.</p>
<p>Wie sehen das  meine Leser? Gibt es etwas zu ergänzen? Liege ich falsch?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Charles Ponzi &#8211; gut für 150 Jahre Knast</title>
		<link>http://brenrhad.de/blog/2009/06/30/charles-ponzi-gut-fur-150-jahre-knast/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 10:14:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brenrhad</dc:creator>
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		<category><![CDATA[MuW - Markt und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Anlage]]></category>
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		<description><![CDATA[Charles Ponzi ist die personifizierte Tellerwäschergeschichte. In nur 6 Monaten war er vom mittellosen italienischen Einwanderer zum bestens bekannten Millionär in Boston geworden. Sein Charme machte ihn zwingend, seine Cleverness berauschte, sein Aufstieg schien unaufhaltsam, Geldadel und High-Society lagen ihm zu Füßen. 1920 hatte Charles Ponzi eine Geschäftsidee und gründete &#8211; so würde man es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Charles Ponzi ist die personifizierte Tellerwäschergeschichte. In nur 6 Monaten war er vom mittellosen italienischen Einwanderer zum bestens bekannten Millionär in Boston geworden. Sein Charme machte ihn zwingend, seine Cleverness berauschte, sein Aufstieg schien unaufhaltsam, Geldadel und High-Society lagen ihm zu Füßen.</p>
<p>1920 hatte Charles Ponzi eine Geschäftsidee und gründete &#8211; so würde man es heute nennen &#8211; ein Startup im Derivate-Bereich. Genügend Anleger fanden sein Anlagemodell attraktiv: Er versprach 50% Gewinn in 45 Tagen oder &#8220;double your money in 90 days&#8221; &#8211; eine Verlockung, deren Größenordnung voluminös genug war, um bei vielen ohne weitere Fragen nach Reputation und Plausibilität den Rest Zweifel im Innersten abzuschalten. Nur allzu bereitwillig kippten über 40.000 Anleger ca. 15 Millionen Dollar in dieses System. Der internationale Handel mit Postwertscheinen &#8211; einer  Art universeller Post-Währung &#8211; sollte diese Erträge abwerfen.</p>
<p>Anleger nahmen Hypotheken auf oder verflüssigten ihre Altersvorsorge um Investments bei Ponzi tätigen zu können. Gewinne wurden oft sofort wieder reinvestiert. Eine Menge Agenten requirierte Ponzi mit üppigsten Provisionen und machte sie zu überzeugten Gläubigen, die aus Sparern wiederum Gläubiger machten. Schnell schwelgte Ponzi im puren Luxus, wohnte schon 1920 mit Air-Condition und beheiztem Swimming-Pool.</p>
<p>Kritische Nachfragen, zum Beispiel von Journalisten, konterte er mit Einschüchterungen und Klagen &#8211; und gewann seinen Prozess gegen eine Zeitung. Plausibel waren die Verdächtigungen zwar, aber eben nicht beweisbar. Spät erst recherchierte man gründlich und rechnete penibel nach. Doch selbst die aufkommende Unruhe nach einer ersten Artikelserie bekam Ponzi noch mit Geschenken in den Griff. Anleger vertrauten ihm weiter.</p>
<p>Beileibe war Ponzi nicht der erste, der ein perpetuales System erfunden hatte. Die Geschichte der modernen Zivilisation ist voll von einfältigen bis ausgeklügelten Systemen, aus dem Nichts Geld zu machen. Zu mächtig ist die Sehnsucht nach Reichtum, zu verlockend die Aussicht, mit frühem und kleinem Risiko gegenüber den Followern zu triumphieren.  Keine Geld-Idee kann noch so esoterisch sein, als das sie nicht noch zum Kristallisationspunkt eines Anlagediamanten werden könnte.</p>
<p>Allen diesen Formaten ist aber das gleiche Kernelement gemein: die Ausschüttung von Erträgen aus gerade erst angelegten Geldern von Frischlingen &#8211; und eben nicht aus der Verzinsung der Anlage in fremden Geschäften. Eine Spirale entsteht. Ständig muß neues Geld zugeführt werden, damit die Legende vom gewinnträchtigen Geschäftsmodell aufrecht erhalten bleiben kann.</p>
<p>&#8220;Gelernt&#8221; hatte Ponzi von Luigi &#8220;Louis&#8221; Zarossi, einem Bankier, der sein Institut mit &#8211; vergleichsweise moderaten &#8211; Versprechungen von 6% Zinsen vor dem Konkurs bewahren wollte &#8211; was ihm nicht gelang. Zu dieser Zeit arbeitete Ponzi im Haushalt des Bankiers, eine  einmalige Chance, diese Art von Geschäft aus erster Hand zu studieren.</p>
<p>Es kam, wie es immer kommt. Ein Außenanlass brachte das mühsam austarierte Schwindelgebäude zum Einsturz. Am Ende verzeichnet die Gerichtsbilanz des später &#8220;Ponzi-Scheme&#8221; genannten Betrugs 2/3 Verlust. 6 Banken machten in diesem Zusammenhang Pleite. Ponzi wurde erstmals verurteilt zu 5 Jahren Haft.</p>
<p>Gestern nun wurde der legitime Nachfolger Ponzis inauguriert. Er heißt Madoff und ist wegen des Betreibens eines Ponzi-Schemas verurteilt. Auf Madoffs Betrugskonto gehen keine Millionen, es sind Milliarden. Anlagevermögen in der Höhe eines Bruttosozialproduktes von Bulgarien oder Luxemburg ist vernichtet. Weg. Vollständig.</p>
<p>Bernard L. Madoff wurde zu 150 Jahren Gefängnis verurteilt. Ponzi saß alles zusammen  gerechnet 12-einhalb. Die Anleger wurden in beiden Fällen mit dem Verlust Ihres Vermögens bestraft.</p>
<p>Die nächste todsichere Anlage wartet sicher bereits um die Ecke.</p>
<p>http://en.wikipedia.org/wiki/Charles_Ponzi</p>
<p>http://en.wikipedia.org/wiki/Ponzi_scheme</p>
<p>http://www.nytimes.com/2009/06/30/business/30madoff.html</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&quot;Nacht, Rathenow, Supermarkt&quot;</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 13:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brenrhad</dc:creator>
				<category><![CDATA[PuG - Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[SuD - Style und Design]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Buzzaar]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Fotographie]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Jahr klickt jenes Jahr ja nun zum 20sten mal als Echo im Kalender &#8211; jenes, in dem die DDR aushauchte. Eine gefühlte Ewigkeit ist es her und bald haben wir 50% Volk, die altersmäßig noch gar nicht in jenem Volk vertreten sein konnten, was da auf der Straße stand und seine Identität in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Jahr klickt jenes Jahr ja nun zum 20sten mal als Echo im Kalender &#8211; jenes, in dem die DDR aushauchte. Eine gefühlte Ewigkeit ist es her und bald haben wir 50% Volk, die altersmäßig noch gar nicht in jenem Volk vertreten sein konnten, was da auf der Straße stand und seine Identität in den Himmel brüllte.</p>
<p>Doch diese DDR bestand nicht nur aus Volk. Sie war natürlich auch immer Gebäude, Landschaft, Zustand und hat über 40 Jahre Prägungen in Beton und Plaste erlebt, deren Dauerhaftigkeit gelegentlich im Verlassenen postmortal unangetastet blieb &#8211; zumindest durch Menschen, ergriffen allerdings von Verwitterung.</p>
<div id="attachment_221" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://buzzaar.wordpress.com/"><img class="size-full wp-image-221" title="buzzaar" src="http://3deln.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/buzzaar-300.jpg" alt="Fotoblog buzzaar" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Fotoblog buzzaar</p></div>
<p>Solche Konstellationen sind es, die eine Berliner Fotografin immer wieder dazu treiben, bei ihren Streifzügen Eindrücke des Stehengebliebenen zu sichern. B.C. Richter (<a href="http://twitter.com/BC_R" target="_blank">@BC_R</a>) zeigt in ihrem Fotoblog &#8220;<a href="http://buzzaar.wordpress.com" target="_blank">Buzzaar</a>&#8221; Aufnahmen des Verlassenen. Ihre Szenen sind manchmal einsam, manchmal lakonisch, manchmal bedrückend. Die dramaturgisch wirkende Kombination aus Motiv, Blickwinkel, Ausschnitt und Beleuchtung läßt diese Ambivalenz des Verwitternden real werden.</p>
<p>Nicht zufällig haften Haftanstalten des SED-Staates diese Prägungen besonders lange an, sind diese Installationen doch alles andere als Lieblingsorte. &#8220;Abandoned Prison&#8221; (bei <a href="http://www.flickr.com/photos/bcrichter/sets/72157617320791606/">Flickr</a>) hat B.C. Richter eine Serie über eine dieser Stasi-<span style="text-decoration: line-through;">Strafvollzugseinrichtungen</span> U-Haft-Einrichtungen genannt. Über ein Jahr hat sie (schon eine Weile her) in diesem Portfolio des disziplinierenden Alltags Aufnahmen genommen. Eine wie grade-erst-verlassen wirkende aber dennoch von allem Organischem befreite Küche steht da. Pfannen auf dem Herd, geöffnete Schubladen und mit Tischdecken akkurat belegte Tische. Daneben ein Gang in dem die Türen offen stehen, als hätte es den Befehl zur Räumung gleichzeitig für alle gegeben. Eine Batterie nahtlos eng aneinander gepresster Waschbecken vermittelt unmittelbar das Gefühl von Enge, obwohl die Menschen davor nur imaginär im Kopf des Betrachters erscheinen.</p>
<p>Und dann prangen da plötzlich massive Gitter vor Fenstern in einer brüchigen, notdürftig verputzten  Waschbetonwand. Darüber gleich drei neugierige Überwachungskameras, die ihren Blick gebündelt aus dem Bild richten, merkwürdig nervös unangeordnet angeordnet. &#8220;This is not a prison, but a supermarket seen from behind. &#8221; In Rathenow. Nächtens.</p>
<p>Ich vote sie bei Photoblog-Awards 2009.</p>
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		<title>Twitter &#8211; Nix für Über50?</title>
		<link>http://brenrhad.de/blog/2009/05/25/twitter-nix-fur-uber50/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 15:18:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brenrhad</dc:creator>
				<category><![CDATA[LuL - Leben und Lebenlassen]]></category>
		<category><![CDATA[PuG - Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[TuN - Technik und Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Benutzungshinweis: Dieser Text ist nicht für Allesversteher. Die verstehen ja schon alles. Dieser Text richtet sich an die vornehmlich-noch-nicht-so-netz-affinen Menschen, die Twitter ausprobieren wollen, aber nicht recht wissen, wie sie das anstellen sollen und warum auch. Ich hoffe, ich kann eine kleine Anregung geben. &#8220;Was soll ich mit diesem Twitter? Das ist doch was für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #c0c0c0;">Benutzungshinweis: Dieser Text ist nicht für Allesversteher. Die verstehen ja schon alles. Dieser Text richtet sich an die vornehmlich-noch-nicht-so-netz-affinen Menschen, die Twitter ausprobieren wollen, aber nicht recht wissen, wie sie das anstellen sollen und warum auch. Ich hoffe, ich kann eine kleine Anregung geben.</span> <em></em></p>
<p><em>&#8220;Was soll ich mit diesem Twitter? Das ist doch was für die jungen Leute. &#8220;</em></p>
<p>Grade <em>wir</em> Älteren &#8211; und ab 50 zählt man dazu &#8211; sind es ja müde, immer wieder auf neue Züge aufzuspringen, die durch die Gesellschaft rasen und viel Volk aufsammeln. Allzuoft haben wir gesehen, es ist nur Mode, was uns als Innovation verkauft wird. Immer seltener ist man im Alter von wirklich wichtigen Strömungen zu überzeugen.</p>
<p>Sicher, Twitter ist ein &#8220;Kommunikations-Tool&#8221; für junge Leute. Allerdings nur dann, wenn man die Nutzerschaft auszählt. Denn die Technik an sich ist verständlich und verwendbar für jedermann. Jeder, der je eine SMS verschicken konnte, kann twittern.  Obwohl die Analogie nicht 100%ig trifft ist Twittern &#8211; kurz erklärt &#8211; das öffentliche Versenden von SMS gleichzeitig an Bekannte und Unbekannte. Inhaltlich gibt es keine Grenzen &#8211; jedenfalls solange der eigenen Reputation durchs Twittern drohende Schädigung keine Grenze gesetzt wird.  <em></em></p>
<p><em>Also, was ist dran am twittern?</em></p>
<p>Twittern bedeutet, die eigenen Augen auf dem „Livestream“, dem Strom ungefilterter Ereignisse zu haben. Ereignisse, die sich in den &#8211; oft unreflektierten &#8211; Statements von Menschen spiegeln. Twittern bedeutet aber auch, ständig mit Meinung torpediert zu werden, Meinungen, denen man zustimmen kann und Meinungen, denen man widersprechen muß. Und dazwischen kommt das Ach und Weh des Alltags, Unbedeutendes, Informatives, Rührendes, Naives, Verzweifeltes, Ödes, Spannendes, Dummes,  Hoffnungmachendes &#8211; eben die Fülle des ganzen Lebens.  <em></em></p>
<p><em>Und wann macht Twittern richtig Spaß? </em></p>
<p>Ganz einfach <img src='http://brenrhad.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Eigentlich kommt es nur darauf an, den richtigen Leuten zu folgen und von ihnen &#8211; nein, nicht verfolgt sondern &#8211; gefolgt zu werden. Wer sich in der richtigen Gesellschaft wiederfindet, der unterhält sich auch gut. Nicht besonders neu, oder?</p>
<p>Stellen Sie sich mal einen Empfang vor. Sie sind gut angezogen, kommen allein und stehen in der Mitte des Saales. Sie fangen Gesprächsfetzen von überall auf, aber Sie sind nicht wirklich in ein Gespräch einbezogen. Um sie herum quatschen alle. Sie mühen sich. Vielleicht werden Sie ja sogar eine Antwort in dieser oder jener Art los. Aber Sie sind nicht wirklich in einem Gespräch. Und weil Sie einfach nicht mitkommen, gehen Sie nach Hause.</p>
<p>An dieser Stelle finden sich viele neugierige Kurz-Twitterer. Sie sind überwältigt von der Gewalt der Flutwelle, der sie keine Dämme und Schleusen entgegensetzen können. Tweets über Tweets, alle ohne Relevanz und ohne Verbindung zu eigenen Identität.</p>
<p>Aber wenn diese Hürde überwunden wird, kann Twitter großen Spaß machen. Und das gelingt auch Ihnen.  Setzen Sie auf Persönlichkeit, auf Ihre Persönlichkeit. Verzichten Sie einfach auf Gemache und Getue, vergessen Sie Schlips und Kragen und seien Sie so wie sie sind. Denken Sie, aber grübeln Sie nicht. Formulieren Sie, aber wortklauben Sie nicht. Machen Sie nicht das Unwichtige wichtig und lassen Sie andere Meinungen gelten.  <em></em></p>
<p><em>Und wie geht das jetzt mit dem Folgen?</em></p>
<p><em> </em> Das geht ganz einfach über den Follower-Knopf. Den findet man im Profil der Person, die man gerade gelesen hat. Klick – und los geht’s.  <em></em></p>
<p><em>Und wo sind jetzt die Tipps? </em></p>
<p>Hier:  <strong></strong></p>
<p><strong>Folgen Sie Ihren Vordenkern.</strong></p>
<p>Lesen Sie Blogs? Gibt es Blogger, die Sie immer wieder gerne lesen?  Versuchen Sie diese Menschen auf Twitter zu finden. Meist haben die Blogger einen passenden Link in ihrem Profil. Oder Sie suchen in der Profilsuche von Twitter nach dem Pseudonym oder dem Klarnamen. Aber Sie können natürlich auch eine Email schreiben und um den Twitternamen bitten.  Folgen Sie diesen Menschen und machen Sie die Erfahrung, daß Sie nicht selten direkt &#8220;zurück-ge-followt&#8221; werden.  <em></em></p>
<p><em>Was Sie davon haben?</em></p>
<p><em></em> Na, dann stellen Sie dort mal Fragen. Und beantworten Sie die Fragen der anderen. Sie werden echte Interaktion erleben, pure Kommunikation und ein Diskurs beginnt.  <strong></strong></p>
<p><strong>Folgen Sie Ihrem Hobby.</strong></p>
<p>Sie sind ein Enthusiast des Geo-Cachings? Oder es begeistert Sie die Bundesliga? Sie spielen Rollenspiele?  Besuchen Sie doch mal die Web-Seiten zu Ihrem Hobby und suchen dort nach einem &#8220;Follow us at Twitter&#8221;. Ihr Twitter-Konto wird unmittelbar zum direkten News-Feed Ihres Hobbys, gespickt mit Tips zu Webseiten und Links zu anderen Twitterern.</p>
<p><strong>Folgen Sie Schulen und Unis und folgen Sie Unternehmen.</strong></p>
<p>In den USA nutzen Bildungseinrichtungen Twitter schon sehr intensiv, denn aufgrund von Ressourcendefiziten (man kann auch Geldmangel sagen) bleiben ihnen kaum klassische Möglichkeiten der Veröffentlichung. In Deutschland haben die Einrichtungen zwar auch kein Geld aber sie haben das Twittern noch nicht entdeckt. Der Elfenbeinturm ist noch geschlossen. Aber vielleicht twittert ja gerade einer Ihrer Profs? Suchen Sie doch mal und konfrontieren Sie Ihren akademischen Lehrer mit den Thesen von einst.</p>
<p>Und Unternehmen twittern natürlich auch, allerdings aus ganz anderem Grund: Sie suchen Publicity, wollen &#8220;in&#8221; sein. Und das kann spaßig werden, weil es nur allzuoft entlarvt.  Spannender kann es manchmal sein, nach Kollegen im eignen Haus zu suchen und ihnen zu folgen. Mancher Flurfunk wird nun auch endlich <em>Sie </em>erreichen. Und vielleicht können Sie selbst ja auch mal zur Erhellung beitragen?  <strong></strong></p>
<p><strong>Folgen Sie Freunden.</strong></p>
<p>Sie haben viele Freunde auf Twitter, die Sie einfach nur noch nicht kennen. Untrüglich ist der tief empfundene Zwang, ein Posting zu retweeten, also einen Tweet quasi wie ein Echo wieder nach draußen an Ihre Follower zu geben. Wenn Sie etwas lesen, was andere unbedingt auch wissen sollten, dann ist das ein verlässlicher Hinweis auf potentielle Wesensverwandtschaft. Drücken Sie Follow!  <strong></strong></p>
<p><strong>Verwenden Sie zwei Profile.</strong></p>
<p>Wenn Ihnen Ihr Chef aber schon den Auftrag gegeben hat, für die Firma das &#8220;neue Twitter Dings da&#8221; zu machen, schaffen Sie sich bitte sofort ein zweites Profil an, ein privates. Sie werden es bitter bereuen, wenn Sie Ihre Meinung nicht von der Ihrer Firma auseinanderhalten können. Spätestens beim nächsten Bewerbungsgespräch.  <strong></strong></p>
<p><strong>Seien Sie dabei. Und zwar oft.</strong></p>
<p>Schauen Sie oft nach Ihrem Twitter-Konto. Es ist ein Fluss von Nachrichten und Meinungen, der ununterbrochen an Ihnen vorbei fließt. Wenn Sie nur einmal in der Woche hinschauen verpassen Sie die inspirierenden Diskussionen und die gutenTips.</p>
<p>Am besten schauen Sie mehrmals am Tag in Ihren Strom, auch wenn es nur für ein paar Minuten ist. Haben Sie einen passenden PDA oder ein &#8220;mobile&#8221;, dann nutzen Sie  die U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit, die drei Minuten nach dem Mittagessen, bis Sie das Tablett wegräumen oder die Zeit, während Ihre Lieben zuhause sinnlose Vorabendserien schauen (und das TV ohnehin für Sie blockiert ist). <a href="http://twidroid.com/" target="_blank">Twitdroid</a> fürs Android-Phone oder <a href="http://www.atebits.com/tweetie-iphone/" target="_blank">Tweetie</a> fürs iPhone sind gute Software-Vorschläge. Aber Achtung:  packen Sie einen zweiten Akku ein oder ein USB-Ladekabel. Sie werden überrascht sein, wie lange 3 Minuten surfen sein können.</p>
<p>Jetzt erhöhen Sie Ihre Chancen, dass Ihnen Relevantes nicht entgeht.</p>
<p><strong>Benutzen Sie die Schlüsselwort-Suche oder klicken Sie auf die Trending Topics.</strong></p>
<p>Inspiration kommt nicht aus dem blauen Himmel. Wenn Sie für Geld kreativ denken müssen, dann lassen Sie sich helfen, in dem sie sich neuen Stichworten zuwenden. Die &#8220;Trending Topics&#8221; bündeln zeitnah und aktuell wichtige Themen. Schnell haben Sie hunderte Postings in wenigen Minuten zusammen, es entsteht ein umfangreiches Bild vor Augen, genug Material zum recherchieren.</p>
<p>Übrigens, die Wörter mit der Raute davor nent man Hash-Tags. Das ist englisch. Und man kann witzige Sachen damit machen. Sie werden schon sehen.</p>
<p><strong>Benutzen Sie eine spezielle Desktop-Anwendung.</strong></p>
<p>Twitter ist oft eine Kakophonie. Ein einziger gemischter Strom auf der Twitter-Homepage kann für den konservativ geschulten Intellekt (die akademische Karriere begann z.B. mit der Grundschule in den 60ern) unbeherrschbar werden.</p>
<p>Falls es Sie &#8211; wie auch mich &#8211; ablenkt, wenn viele Gespräche auf einmal laufen, probieren Sie <a href="http://www.tweetdeck.com/beta/" target="_blank">TweetDeck</a>, <a href="http://seesmic.com/" target="_blank">Seesmic </a>oder <a href="http://www.atebits.com/tweetie-mac/" target="_blank">Tweetie </a>aus. Diese kostenlosen Programme trennen Tweets in Gruppen oder Listen auf, und Sie können auf einen Blick erkennen, was die Geo-Cacher, die Briefmarkensammler oder die Blogger mitzuteilen haben.</p>
<p>Fazit</p>
<p>Lassen Sie sich nicht abschrecken, Twittern ist ein Erlebnis!</p>
<p>(Inspiriert von/inspired by <a title="Lorrie Jackson" href="http://lorriej.wordpress.com/2009/05/24/getting-twitter/" target="_blank">Lorrie Jackson</a> )</p>
<p>PS: <a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/twitter-macht-uns-so-unglaublich-relevant/" target="_blank">Twittern macht uns unglaublich relevant</a>&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<item>
		<title>Kaffee &#8211; bestens geeignet für MassCustomization</title>
		<link>http://brenrhad.de/blog/2009/05/20/kaffee-bestens-geeignet-fur-masscustomization/</link>
		<comments>http://brenrhad.de/blog/2009/05/20/kaffee-bestens-geeignet-fur-masscustomization/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 12:15:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brenrhad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brenrhad]]></category>
		<category><![CDATA[LuL - Leben und Lebenlassen]]></category>
		<category><![CDATA[MuW - Markt und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[mass customization]]></category>
		<category><![CDATA[sonntagmorgen.com]]></category>

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		<description><![CDATA[Würde ich gefragt, welches meine Allerweltselemente im Alltag wären, müsste ich zu den unverzichtbaren Bedürfnissen vermutlich Kaffee zählen. Morgens auf dem Weg zum Bad wird zuerst die Maschine bestückt. Für die S-Bahn gibts einen Bahn-Becher. Auf der Arbeit wird die Arbeitskanne ausgepumpt. Und für Satte gibts am Nachmittag einen Latte Macchiato vom Italiener im Haus. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Würde ich gefragt, welches meine Allerweltselemente im Alltag wären, müsste ich zu den unverzichtbaren Bedürfnissen vermutlich Kaffee zählen. Morgens auf dem Weg zum Bad wird zuerst die Maschine bestückt. Für die S-Bahn gibts einen Bahn-Becher. Auf der Arbeit wird die Arbeitskanne ausgepumpt. Und für Satte gibts am Nachmittag einen Latte Macchiato vom Italiener im Haus.</p>
<p>Sonntags ist das anders. Da ist Zeit und Muße und ich will genießen.</p>
<div id="attachment_211" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.sonntagmorgen.com/kaffee/mischung/69390"><img class="size-full wp-image-211" title="sonntagmorgen_250" src="http://3deln.de/blog/wp-content/uploads/2009/05/sonntagmorgen_250.jpg" alt="Meine Mischung bei sonntagmorgen.com" width="250" height="387" /></a><p class="wp-caption-text">Meine Mischung bei sonntagmorgen.com</p></div>
<p>Da kam mir der <a href="http://www.sonntagmorgen.com/">Sonntagsmorgen-Kaffee</a> von Till und seinen Kollegen wie gerufen. Denn dort bietet man einen Service, den ich hier um die Ecke nicht bekomme. Dort kann ich Kaffee aus Sorten mischen, mit Aromen peppen, mir das ganze nach Hause schicken lassen und dann in Ruhe ausprobieren. Ich bin im Convenience-Alter und schätze sowas <img src='http://brenrhad.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Von der jüngsten Mischung hab ich mal das Etikett ge-screenshot-tet.</p>
<p><span style="color: #999999;">Als Blogger mit Ehre möchte ich darauf hinweisen, daß ich für diesen Post und das Banner an der Seite KEINE Bezahlung oder eine andere Vergünstigung bekomme. Ich möchte einfach nur meiner Freude über einen tollen Service und ein feines Produkt von netten Leuten Ausdruck geben.</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Amoklaufende Medien?</title>
		<link>http://brenrhad.de/blog/2009/03/12/amoklaufende-medien/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 12:25:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brenrhad</dc:creator>
				<category><![CDATA[PuG - Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Amok]]></category>
		<category><![CDATA[amoklauf]]></category>
		<category><![CDATA[herrb]]></category>
		<category><![CDATA[Winnenden]]></category>

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		<description><![CDATA[HerrB schreibt: [...] Der Hauptgrund für das Phänomen des Amoklaufs, das mittlerweile seit zwei Jahrzehnten alljährlich die Berichterstattung beherrscht, ist die Berichterstattung darüber. Mit Schulstess oder dergleichen hat dies also wenig zu tun. Doch während im Zuge des Wissens rund um den Werther-Effekt sich die Medien bei Suiziden mittlerweile bewusst zurückhalten, ist bei Amokläufen das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>HerrB <a href="http://herrnb.blog.de/2009/03/11/amoklaeufe-scheinheilige-betroffenheit-richtige-falsche-theorien-5739663/">schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>[...]</p>
<p><span style="font-size: 14px;"><strong>Der Hauptgrund für das Phänomen des Amoklaufs, das mittlerweile seit zwei Jahrzehnten alljährlich die Berichterstattung beherrscht, ist die Berichterstattung darüber.</strong></span></p></blockquote>
<blockquote><p>Mit Schulstess oder dergleichen hat dies also wenig zu tun. Doch während im Zuge des Wissens rund um den Werther-Effekt sich die Medien bei Suiziden mittlerweile bewusst zurückhalten, ist bei Amokläufen das Gegenteil der Fall &#8211; jedes Massacker mündet offenbar zwangsweise in reinen Berichterstattungspornos.</p>
<p>[...]</p></blockquote>
<p>Einge hoch interessante soziologische Hinweise und eine sehr spezielle persönliche Schlußfolgerung.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Winnenden</title>
		<link>http://brenrhad.de/blog/2009/03/11/winnenden/</link>
		<comments>http://brenrhad.de/blog/2009/03/11/winnenden/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 12:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brenrhad</dc:creator>
				<category><![CDATA[PuG - Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Amok]]></category>
		<category><![CDATA[Massaker]]></category>
		<category><![CDATA[Winnenden]]></category>

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		<description><![CDATA[Schock. Schulmassaker in Winnenden. Mein Twitter-Fazit: - Tweets und Retweets vor allem aus den klassischen journalistischen Kanälen - Rumgebashe auf die &#8220;klassischen Medien&#8221; &#8211; die aber die Nachrichtenlieferanten sind - Ganz wenig Originalmeldungen - Einzelne Betroffene, die sich um ihre Kinder sorgen machen - Einen Anruf von AlJazeera (!) nach Augenzeugen (ich sitze in Berlin) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schock. Schulmassaker in Winnenden.</p>
<p>Mein Twitter-Fazit:</p>
<p>- Tweets und Retweets vor allem aus den klassischen journalistischen Kanälen</p>
<p>- Rumgebashe auf die &#8220;klassischen Medien&#8221; &#8211; die aber die Nachrichtenlieferanten sind</p>
<p>- Ganz wenig Originalmeldungen</p>
<p>- Einzelne Betroffene, die sich um ihre Kinder sorgen machen</p>
<p>- Einen Anruf von AlJazeera (!) nach Augenzeugen (ich sitze in Berlin)</p>
<p>- Twitter ganz live zum Thema: http://search.twitter.com/search?q=winnenden</p>
<p>Ich habe zum ersten Mal den Druck erlebt, der über Twitter ausgeübt werden kann.</p>
<p>Und was wird kommen?</p>
<p>Politikersprechblasen, die Suche nach dem Täterblog, die Diskussion über Killerspiele und die zu schärferen Waffengesetzen.</p>
<p>Aber&#8230;</p>
<p>Wer denkt an die Toten? Wer an deren Familien? An die Zerstörung in ihnen? Wer hilft Ihnen?</p>
<p>In Twitter &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;  keine Spur.</p>
<p><strong>Update 22:40</strong></p>
<p>Jakblog/cjakubetz kommentiert aus Kollegensicht. Er spießt insbesondere den Zynismus auf, den viele am Geschäft beteiligte heute gezeigt haben, vermutlich aber auch sonst hinter den Redaktionswänden praktizieren.</p>
<p><a href="http://www.blog-cj.de/blog/2009/03/11/amoklauf-jetzt-live/">http://www.blog-cj.de/blog/2009/03/11/amoklauf-jetzt-live/</a></p>
<p>Twitter ist eben öffentlich und unmitelbar. Wer auf seinem Screen search.twitter.com fährt, der stellt sich in den Hagel und zwar ohne Helm.</p>
<p>Mir scheint, das absurde am Twitterstream (ich meine nicht das Medium Twitter) ist das, was die Menschen absondern, wenn sie getrieben von ihren Emotionen und vom Takt der einprasselnden Updates keine Zeit für Reflektion haben. Reflektion wird durch Reflex ersetzt, die Dynamik des Gequatsches verhindert das Einschätzen, das Meinungsbilden und das Wortefinden. Dazu die Verwirrtheit, die durch das Neue und Aufregende entsteht.</p>
<p>Robert hat heute mittag schon ein sehr bewegendes Statement geschrieben, in seiner ihm eigenen Art, voller Weißheit und Wahrheit. Ich habe ihm gedankt dafür.</p>
<p><a href="http://www.robertbasic.de/2009/03/wenn-die-sonne-scheint-und-man-dennoch-friert/">http://www.robertbasic.de/2009/03/wenn-die-sonne-scheint-und-man-dennoch-friert/</a></p>
<p>Auch Franziskript.de</p>
<p><a href="http://blog.franziskript.de/?p=3459">http://blog.franziskript.de/?p=3459</a></p>
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