Der Traum vom menschlichen Fliegen: Problem gelöst. Zumindest 2-Dimensional
Es gibt Momente in diesem Leben, da bin ich höchsten Mächten dankbar für meine Platzierung in der Jetztzeit. Denn Dank modernen Techniken, verrückten Ideen, belastbaren Materialien, brillianter Infrastruktur und, nicht zuletzt, des Internets als Modernes-Märchen-Medium kann ich an Experimenten teilhaben, wie es nie zuvor denkbar war. Nun, sagen wir in gewisser Weise jedenfalls.
Nehmen wir Jean-Yves Blondeau zum Beispiel. Das ist ein junger Mann, der sich zur Aufgabe gemacht hat, den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Na gut, möglicherweise nur der einen Hälfte der Bevöklerung, derjenigen, die immer schon fliegen – oder sich zumindest hilfsweise vom Berg stürzen wollten. Aber, das kommt dem Selbstfliegen schon ziemlich nahe, verglichen jedenfalls mit meinen kindlichen (Alb-)träumen.
Da habe ich auch immer leicht über dem Boden geschwebt, auf dem Bauch und habe mit meinem Körper gelenkt. Bin unsere Straße runtergerast und habe grenzenlose Freiheit gespürt. Jedenfalls bis ich aufwachte.
Jean-Yves hat sich das zur realen Profession gemacht. Und wie. In einem robocop-artigen Anzug schmeißt er sich auf eine Paßstraße und schliddert mit mords Kurvenmanövern ins Tal, gutausgebauten schweizer Straßen sei Dank. Meinereiner wich in seinem Traum den Hindernissen durch abheben aus. Jean-Yves ist da noch nicht ganz soweit, an der 3. Dimension arbeitet er noch. Hilfsweise überholt er einfach (ganz am Schluß).
J-Y, Du bist mein heutiger Held!
via Koehntopp


