Brenrhad begreift: "Froworker"
Flickr-User Mishmosh hat einen Begriff für Menschen geprägt, die in einer besonderen Beziehung stehen:
I defined froworkers as people with whom I’m pretty sure the friendship would continue even if we stopped being coworkers.
Meist sind die “Kollegen” ja aus den Augen\aus dem Sinn, wenn man die Arbeitsumgebung wechselt. Klar, wenn man eine neue Location für die tägliche Arbeit aufsuchen muß, dann sind die alten guten “Arbeitsbeziehungen” bald nur noch schemenhafte Erinnerungen, auch ganz gerne dann noch, wenn man eigentlich eine gemeinsame Arbeitsbiographie hat.
Mit den sozialen Netzen hat die Fortdauer einer solchen Beziehungen zukünftig eine viel größere Chance. War man schon zu Zeiten der gemeinsamen Arbeit Mitgied bei Xing und dort kontaktemäßig “verbandelt”, dann wird man das mit großer Wahrscheinlichkeit auch bleiben. Xing-Funktionen wie “neues aus meinem Netzwerk” oder die Geburtstagsliste liefern automatisch jede Menge Anknüpfungspunkte, das Gespräch wieder aufzunehmen. Man verliert sich ganz einfach nicht aus den Augen.
Lieber Lars Hinrichs, gerade habe ich von Dir gehört, die Hälfte aller neuen Features werden als “Customer-Feature-Requests” implementiert. Zwar kann ich als User meine eigenen Kontakte selbst individuell qualifizieren, aber für eine soziologische Untersuchung der Beziehungen im Netz wäre es doch ganz nett, wenn man die User solche großen Kategorisierungen über Auswahlen vornehmen lassen könnte. Beobachtet man das eine Weile, lassen sich interessante Ergebnisse über das soziale Gefüge erwarten.


